Pasta mit Kichererbsen
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Pasta mit Kichererbsen

Pasta mit Kichererbsen, Rosmarin und geröstetem Knoblauch – Herzhaft, bodenständig & überraschend cremig

Dieses Rezept ist aus der Not entstanden. Ich hatte keine frischen Zutaten mehr im Haus, aber eine Dose Kichererbsen, ein paar Kräuter auf dem Balkon und ein altes Stück Pasta im Schrank. Was ich damals nicht wusste: Genau solche Zutaten können zu einem der besten Pastagerichte führen, die man je gegessen hat. Die cremige Textur der zerdrückten Kichererbsen, der intensive Geschmack des gerösteten Knoblauchs und das duftende Aroma von frischem Rosmarin – das passt einfach perfekt zusammen.


📝 Zutaten (für 2 Personen):

Für die Pasta:

  • 200 g Pasta (z. B. Casarecce, Fusilli oder Spaghetti)
  • Salz fürs Kochwasser

Für die Sauce:

  • 1 Dose Kichererbsen (ca. 400 g, Abtropfgewicht ca. 240 g)
  • 3–4 Knoblauchzehen (mit Schale!)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 kleiner Zweig frischer Rosmarin (oder ½ TL getrockneter)
  • 1 kleine Schalotte oder Zwiebel
  • ½ TL Paprikapulver, edelsüß
  • ½ TL Zitronenabrieb
  • Salz & Pfeffer
  • Optional: 1 Prise Chiliflocken

Zum Verfeinern:

  • Etwas Zitronensaft
  • 2 EL geröstete Semmelbrösel oder Hefeflocken
  • Gutes Olivenöl zum Beträufeln

🍳 Zubereitung:

1. Knoblauch rösten:
Die ungeschälten Knoblauchzehen in einer kleinen Pfanne oder im Ofen bei 180 °C für etwa 15 Minuten rösten, bis sie weich sind und sich die Schale leicht löst. Danach auskühlen lassen und herausdrücken – das ergibt eine süßlich-würzige Paste.

2. Kichererbsen vorbereiten:
Die Kichererbsen abspülen und abtropfen lassen. Etwa die Hälfte davon grob zerdrücken – das sorgt später für Cremigkeit in der Sauce.

3. Pasta kochen:
In reichlich Salzwasser die Pasta al dente garen. Etwas Kochwasser aufbewahren, das brauchst du später für die Sauce.

4. Sauce ansetzen:
In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Die fein gewürfelte Schalotte mit dem Rosmarin darin glasig dünsten. Dann die zerdrückten und ganzen Kichererbsen dazugeben, ebenso den gerösteten Knoblauch, Paprikapulver, etwas Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb. Alles gut anrösten, dann mit 2–3 EL Nudelwasser ablöschen und bei schwacher Hitze cremig rühren.

5. Pasta untermischen:
Die gegarte Pasta direkt in die Pfanne geben und gut unterheben. Falls nötig, noch etwas Kochwasser zugeben. Mit Zitronensaft abschmecken – er hebt die Aromen ganz wunderbar hervor.

6. Anrichten:
Auf zwei Tellern anrichten, mit gerösteten Semmelbröseln oder Hefeflocken bestreuen und mit einem Schuss gutem Olivenöl abrunden. Optional ein paar Chiliflocken für etwas Schärfe – oder frisch gehackte Petersilie für mehr Frische.


🧑‍🍳 Persönliche Erfahrung:

Ich habe dieses Gericht inzwischen so oft gemacht, dass es für mich zum festen Bestandteil meines Repertoires geworden ist. Es braucht kein tierisches Eiweiß, keine Sahne, keine ausgefallenen Zutaten – und trotzdem ist es so vollmundig und zufriedenstellend, dass man danach einfach nur satt und glücklich ist. Der geröstete Knoblauch ist dabei für mich das Herzstück. Er gibt der Sauce Tiefe und eine fast buttrige Süße. Ich kann dir nur raten: Probier’s aus.


Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Pasta mit Kichererbsen, Rosmarin und geröstetem Knoblauch

1. Kann ich auch getrocknete Kichererbsen verwenden?

Ja, du kannst getrocknete Kichererbsen verwenden. Koche sie einfach vor und verwende sie dann wie die aus der Dose. Achte darauf, dass sie gut abgekühlt sind, bevor du sie zur Sauce gibst.

2. Was, wenn ich keinen frischen Rosmarin habe?

Kein Problem! Du kannst getrockneten Rosmarin verwenden, aber reduziere die Menge, da getrocknete Kräuter intensiver sind. Etwa die Hälfte der Menge sollte reichen.

3. Kann ich das Gericht auch vegan machen?

Ja, das Rezept ist schon vegan, wenn du statt der optionalen Semmelbrösel oder Hefeflocken für den „Käse“-Effekt einfach Hefeflocken verwendest.

4. Kann ich die Pasta auch im Ofen rösten, statt sie zu kochen?

Das Rösten der Pasta im Ofen könnte die Textur verändern. Ich empfehle, sie in Wasser zu kochen, um eine angenehmere Konsistenz zu erhalten. Das Rezept setzt auf die Kombination von Kichererbsen und Nudelwasser, um eine sämige Sauce zu schaffen.

5. Kann ich statt Zitronensaft auch etwas Essig verwenden?

Ja, du kannst auch etwas weißen Balsamico-Essig oder Apfelessig verwenden. Es wird der Sauce eine angenehme Säure verleihen, aber Zitronensaft bringt einen frischeren, fruchtigeren Geschmack.

6. Wie kann ich das Gericht würziger machen?

Wenn du es würziger magst, füge ruhig etwas mehr Paprikapulver oder Chiliflocken hinzu. Du kannst auch mit etwas Kreuzkümmel oder getrockneten Kräutern experimentieren, um mehr Tiefe zu erreichen.

7. Kann ich die Kichererbsen auch pürieren?

Ja, du kannst die Kichererbsen auch pürieren, aber dann fehlt der Crunch. Ich bevorzuge es, sie grob zu zerdrücken, um die Textur zu variieren, aber ein Pürieren macht die Sauce auch schön cremig.

8. Wie lange hält sich das Gericht?

Das Gericht bleibt gut im Kühlschrank für 1-2 Tage. Du kannst es in einem luftdichten Behälter aufbewahren und beim Aufwärmen eventuell einen kleinen Spritzer Nudelwasser oder Olivenöl hinzufügen, um es wieder cremiger zu machen.

9. Kann ich noch anderes Gemüse hinzufügen?

Klar! Du könntest etwas gedünsteten Spinat, Zucchini oder sogar Paprika in die Sauce mischen. Auch gebratene Pilze passen gut dazu, um noch mehr Aromen hinzuzufügen.

10. Kann ich das Rezept ohne Knoblauch machen?

Knoblauch ist ein entscheidender Bestandteil dieses Gerichts, da er der Sauce Tiefe und eine leichte Süße verleiht. Wenn du ihn weglassen möchtest, kannst du ihn durch etwas Zwiebel oder eine andere aromatische Zutat ersetzen, aber das Ergebnis wird dann etwas anders schmecken.

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