Gebratener Reis mit Kichererbsen, Gemüse & Erdnusssoße – Einfach, sättigend & voller Geschmack
Ich habe dieses Gericht zum ersten Mal gekocht, als ich „Reste verwerten“ wollte: Reis vom Vortag, ein paar Gemüsereste und eine offene Dose Kichererbsen. Daraus ist ein Rezept entstanden, das ich inzwischen regelmäßig koche – nicht nur, weil es schnell geht, sondern weil es richtig gut schmeckt. Die Erdnusssoße macht’s für mich zu einem echten Soulfood-Moment.
🍚 Zutaten (für 2–3 Personen)
Für den gebratenen Reis:
- 200 g Reis, gekocht (idealerweise vom Vortag)
- 1 EL Sesamöl oder neutrales Öl
- 1 kleine Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 kleine rote Paprika
- 1 Möhre
- 1 Handvoll Erbsen (TK oder frisch)
- 1 Dose Kichererbsen (ca. 240 g Abtropfgewicht)
- 1 TL Currypulver oder 5-Gewürze-Pulver
- 1–2 EL Sojasauce
- Frischer Koriander oder Frühlingszwiebel zum Bestreuen
Für die Erdnusssoße:
- 2 EL Erdnussmus (cremig oder crunchy)
- 1 TL Sojasauce
- 1 TL Limettensaft oder Reisessig
- 1 TL Ahornsirup oder Agavendicksaft
- 1 TL geriebener Ingwer
- 2–3 EL warmes Wasser (bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist)
- Optional: 1 Prise Chiliflocken
👨🍳 Zubereitung
1. Vorbereitungen
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Paprika in Streifen schneiden, Möhre schälen und in feine Stifte hobeln oder schneiden. Kichererbsen abspülen und gut abtropfen lassen.
2. Erdnusssoße anrühren
Alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und zu einer cremigen Soße verrühren. Je nach gewünschter Konsistenz mehr Wasser zugeben. Die Soße sollte dickflüssig, aber gießbar sein. Abschmecken – ich mag sie leicht süß-salzig mit einer feinen Ingwer-Schärfe.
3. Gemüse und Kichererbsen anbraten
In einer großen Pfanne das Öl erhitzen. Zuerst die Zwiebeln glasig anbraten, dann Knoblauch, Paprika und Möhre hinzufügen. Nach ca. 5 Minuten die Kichererbsen und Erbsen mit in die Pfanne geben. Alles mit Currypulver (oder einer Gewürzmischung) bestreuen und kurz anrösten. Mit einem Schuss Sojasauce ablöschen.
4. Reis dazugeben
Den gekochten Reis in die Pfanne geben und alles gut vermengen. Am besten mit einem Pfannenwender immer wieder wenden, damit sich alles gleichmäßig verteilt und der Reis schön leicht anröstet – das gibt besonders viel Geschmack.
5. Anrichten & Soße dazugeben
Den gebratenen Reis auf Tellern anrichten. Etwas Erdnusssoße darüber träufeln und mit frischem Koriander oder Frühlingszwiebeln garnieren. Ich serviere die restliche Soße immer separat – so kann jeder selbst nachgießen.
🥢 Serviervorschlag
Dazu passt ein Klecks veganer Joghurt, frischer Limettensaft oder auch ein paar Erdnüsse als Topping. Wer mag, kann auch ein bisschen Sesam oder frischen Babyspinat drüberstreuen.
🔁 Variationen
- Statt Kichererbsen passen auch Tempeh oder Räuchertofu.
- Das Gemüse kannst du nach Lust und Vorrat anpassen: Brokkoli, Zucchini, Pak Choi – alles geht.
- Für Schärfe: einen Spritzer Sriracha oder eine kleine Chili mitbraten.
💬 Persönlicher Tipp
Wenn ich besonders wenig Zeit habe, mache ich einfach die doppelte Menge Reis und Gemüse vor und brate den Rest am nächsten Tag nochmal an – oft schmeckt er dann sogar noch besser! Die Erdnusssoße ist auch toll als Dip zu anderem Gemüse oder als Brotaufstrich. Ich bewahre sie gerne im Kühlschrank in einem Schraubglas auf.
FAQ – Gebratener Reis mit Kichererbsen, Gemüse & Erdnusssoße
Kann ich auch frischen Reis statt Reis vom Vortag verwenden?
Ja, aber am besten lässt du frisch gekochten Reis vorher komplett abkühlen und etwas antrocknen (z. B. auf einem Blech ausgebreitet). Kalter, fester Reis brät sich besser an und wird nicht matschig.
Ist das Gericht auch für Meal Prep geeignet?
Definitiv! Du kannst sowohl den gebratenen Reis als auch die Erdnusssoße sehr gut vorbereiten. Am besten getrennt aufbewahren und vor dem Servieren erneut erhitzen. Schmeckt sogar am nächsten Tag noch besser!
Wie lange ist die Erdnusssoße haltbar?
Im Kühlschrank hält sich die Soße luftdicht verschlossen in einem Schraubglas etwa 3–4 Tage. Wenn du sie frisch anrührst, lässt sie sich auch als Dip oder Brotaufstrich verwenden.
Kann ich das Rezept auch glutenfrei zubereiten?
Ja – ersetze einfach die Sojasauce durch glutenfreie Tamari-Soße. Achte auch bei den Gewürzmischungen (z. B. Currypulver) darauf, dass sie keine glutenhaltigen Zusatzstoffe enthalten.
Welche anderen Proteinquellen kann ich statt Kichererbsen verwenden?
Als Ersatz oder Ergänzung eignen sich:
- Räuchertofu (klein gewürfelt und mitbraten)
- Tempeh
- Edamame
- Lupinenfilets oder Sojaschnetzel (vorgegart)
Welche Gemüsesorten passen noch gut dazu?
Dieses Rezept ist sehr flexibel! Hier einige Vorschläge:
- Zucchini
- Brokkoli (kurz blanchiert oder direkt mitbraten)
- Pak Choi
- Frühlingszwiebeln
- Babyspinat (am Ende kurz unterheben)
- Pilze (z. B. Shiitake oder Champignons)
Wird der Reis wirklich knusprig?
Ja – wenn du ihn gut trocknen lässt (z. B. über Nacht im Kühlschrank) und die Pfanne nicht zu voll machst. Verwende außerdem einen Pfannenwender oder Wok-Spatel, um ihn beim Anbraten regelmäßig zu wenden. Sesamöl unterstützt die Röstung geschmacklich sehr.
Kann ich die Erdnusssoße auch ohne Ingwer oder Sojasauce machen?
Klar! Wenn du keinen frischen Ingwer magst oder hast, kannst du ihn weglassen oder durch ein wenig Currypulver oder Knoblauch ersetzen. Die Sojasauce lässt sich durch Tamari, Miso oder eine Prise Salz mit Wasser ersetzen.
Ist das Gericht für Kinder geeignet?
Ja – du kannst es mild würzen und die Erdnusssoße ohne Chili zubereiten. Für kleinere Kinder lieber Gemüse weich garen und beim Anrichten eventuell Erdnüsse als Topping weglassen (wegen Erstickungsgefahr).
Wie viele Kalorien hat eine Portion?
Je nach verwendeten Mengen und Zutaten liegt eine Portion bei ca. 450–500 kcal, enthält aber viel pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und gesunde Fette durch die Erdnusssoße. Ideal für eine ausgewogene vegane Hauptmahlzeit.
Wie mache ich das Gericht noch würziger?
Du kannst z. B. mit folgenden Zutaten mehr Tiefe erzeugen:
- Ein Spritzer Limettensaft beim Servieren
- Etwas gerösteter Sesam
- Gochujang, Sriracha oder Chiliöl
- Ein Hauch geräuchertes Paprikapulver
Lässt sich das Gericht auch ölfrei zubereiten?
Grundsätzlich ja – du kannst Zwiebeln und Gemüse in etwas Wasser oder Brühe andünsten. Für Röstaromen ist jedoch ein wenig Öl (z. B. 1 TL Sesamöl) empfehlenswert.

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